Was Einstein noch nicht wusste – Folge 2 – Das vibrierende Universum – 2003

In dieser dreiteiligen Serie stellt der amerikanische Physiker Brian Greene seine Suche nach der „Theorie von Allem“, der so genannten Weltformel vor. Es handelt sich in der Dokumentation um eine Fernsehadaptation von Greenes Bestseller „Das elegante Universum“ (2000). Mit Spezialeffekten und Computerbildern macht der Theoretiker Greene die komplexen naturwissenschaftlichen Theorien von Newton über Einstein bis zur String-Theorie, dessen führender Vertreter er ist, für den Zuschauer verständlich.

Die Dokumentation beginnt mit einer Kino-Szene, in der die Entstehung des Universums bis zum Urknall zurückverfolgt wird. Die beiden bisherigen Grundlagentheorien, Relativitätstheorie und Quantenmechanik, kollidieren miteinander und stellen das derzeitige Weltbild in Frage. Die String-Theorie tritt auf den Plan, nach der die kleinsten Objekte im Universum keine Punkte, sondern schwingende Energiestränge sind. Brian Greene beschreibt die abenteuerliche Entwicklung von einer 200 Jahre lang vergessenen mathematischen Formel zu den ersten Ideen von messtechnisch nicht nachweisbaren Energiesträngen, aus denen Quarks, Elektronen, Photonen und anderen Elementarteilchen entstehen.

Für ein besseres Verständnis hilft es, sich die Strings so groß wie ein Baum vorzustellen. Jedes Atom hätte im vergleich dazu die Größe eines Universums. Durcheinander bringt die String-Theorie auch die Vorstellung von den vier Dimensionen von Raum und Zeit, denn ihr zufolge muss das Universum aus mindestens zehn Dimensionen bestehen. Greene zeigt, wie diese zusätzlichen Dimensionen ineinander gefaltet sein könnten und führt zum Vergleich ein Stromkabel an. Dieses wirkt von weitem wie eine gerade Strecke. Eine Ameise wird beim Hineinschlüpfen jedoch eine weitere, runde Dimension entdecken: Den Kreisumfang, der für das Auge nicht sichtbar ist. Die Strings, so die Theorie, vibrieren in unglaublich winzigen Schwingungen, die letztlich für die Existenz der Erde verantwortlich sind.
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Was Einstein noch nicht wusste – Part 1 – Einsteins Traum [1v3]

In dieser dreiteiligen Serie stellt der amerikanische Physiker Brian Greene seine Suche nach der „Theorie von Allem“, der so genannten Weltformel vor. Es handelt sich in der Dokumentation um eine Fernsehadaptation von Greenes Bestseller „Das elegante Universum“ (2000). Mit Spezialeffekten und Computerbildern macht der Theoretiker Greene die komplexen naturwissenschaftlichen Theorien von Newton über Einstein bis zur String-Theorie, dessen führender Vertreter er ist, für den Zuschauer verständlich.

Der erste Teil ist eine Einführung in die String-Theorie. Zunächst werden die Grenzen der modernen Physik aufgezeigt, die mit ihren beiden unvereinbaren Grundtheorien in eine Sackgasse geraten ist: Zwar eignet sich die allgemeine Relativitätstheorie hervorragend für die Erklärung der großen Erscheinungen im Kosmos wie Sterne und Galaxien, doch die kleinen wie Atome und Elementarteilchen folgen völlig anderen Gesetzen: denen der so genannten Quantenmechanik. Albert Einstein, der Begründer der Relativitätstheorie, scheiterte in seinem Versuch, beide Lehren in einer allumfassenden Theorie zur Darstellung sämtlicher Kräfte und Gesetze der Natur zu vereinigen. Der Konflikt zwischen Relativitätstheorie und Quantenmechanik lähmte lange Zeit die wissenschaftliche Nachwelt – bis zur Entdeckung der String-Theorie, die die Anwärterin für die letzte, große Theorie ist, mit deren Hilfe alle Kräfte beschrieben werden können.

Folge 3 – Was Einstein noch nicht wusste, exklusiv MIT Tom Hanks Synchronstimme (komplett)

Folge 3 - Was Einstein noch nicht wusste, exklusiv MIT Tom Hanks Synchronstimme (komplett)

Die String-Theorie ist eine mathematische Hypothese über die Enstehung und den stofflichen Aufbau des gesamten Universums. Mit den heutigen und wahrscheinlich zukünftigen technischen Mitteln nicht nachweisbar unternimmt sie den Versuch der Weltformel…
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