Leschs Kosmos: Die Impf-Lüge – Wie die Natur uns austrickst

Impfungen sind eine der größten Errungenschaften unserer Medizin. Sie haben im 19. und 20. Jahrhundert in Europa Krankheiten wie die Pocken oder die Kinderlähmung ausgerottet beziehungsweise weitestgehend zurückgedrängt. Dennoch: Die Zahl der Ungeimpften in Deutschland wächst. Viele schätzen das Impfrisiko höher ein als das Infektionsrisiko. Die Impfbefürworter sind fassungslos über die viel zu niedrigen Impfquoten, ihre Gegner warnen vor den Nebenwirkungen. Was ist denn nun die Wahrheit?

Harald Lesch begibt sich mit dieser Sendung von „Leschs Kosmos“ mitten in eine heiße Diskussion. Er geht auf die Suche nach den größten Gefahrenpotenzialen von Impfungen, folgt der Spur der Fledermaus, taucht ab in den Urwald Tasmaniens und stößt dabei auf ein teuflisches Tier und auf eine der größten Fragen der medizinischen Forschung: Lässt sich Krebs heilen? Und: Welche Rolle könnte dabei eine Impfung spielen?

Masern: das Comeback einer alten Plage
Skandinavien, Nord- und Südamerika, Australien, China, Russland und 13 afrikanische Länder gelten durch flächendeckende Impfungen gegen Masern als sicher, nicht so in Deutschland. Obwohl die Impfstoffe frei verfügbar sind, lassen Eltern ihre Kinder oft nicht impfen. Im letzten Jahr erkrankten Deutschland knapp 1800 Menschen.
Viele Menschen zählen Masern zu den harmlosen Kinderkrankheiten. Welch ein Irrtum. Masern können ungeahnte Spätfolgen haben. Bis zu zehn Jahre nach der Infektion kann bei Kindern eine ungewöhnliche Gehirnerkrankung auftreten – eine Gehirnentzündung. Erste Anzeichen sind Gleichgewichtsstörungen. Innerhalb von Monaten können die Erkrankten nicht mehr laufen, nicht mehr sprechen. Die heimtückische Krankheit heißt subakute sklerosierende Panenzephalitis, kurz SSPE. Bis heute ist keine Heilung in Sicht. SSPE führt unaufhaltsam zur Auflösung des Gehirns und zum Tod.

Gefahr in der Kita
Babys und Kleinkinder können noch keine ausreichende Abwehr aufbauen, die sie gegen Masern immun machen würde. Die ständige Impfkommission empfielt beiMasern zwei Impfungen in den ersten 24 Lebensmonaten. Wenn unter Zweijährige schon Kindertagesstätten besuchen, sind sie besonders gefährdet und darauf angewiesen, dass die älteren Kinder durch Impfung vor der Krankheit geschützt sind. Die Impfstatistik bei Masern gibt jedoch zu denken. Kein deutsches Bundesland erreicht die Vorgabe der Weltgesundheitsorganisation WHO, wonach 95 Prozent der Zweijährigen zweimal geimpft sein sollten. In den westlichen Regionen liegt die Impfrate bei durchschnittlich 74 Prozent, bei den östlichen Regionen sogar unter 70 Prozent.

Mehr Infos: http://www.zdf.de/leschs-kosmos/impfen-masern-pocken-krebs-forschung-harald-lesch-leschs-kosmos-33151316.html

Quelle: Leschs Kosmos – ZDF – 03.06.2014

Himmlische Gefahrenzone | Leschs Kosmos

Harald Lesch spürt Phänomenen an der Grenze zum All nach, die bis heute nicht vollständig erklärt sind

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