Leschs Kosmos vom 23.02.2016 Burnout, Hysterie oder Epidemie?

Neun Millionen Menschen sollen allein in Deutschland von Burnout betroffen sein. Damit wäre das Syndrom die Volkskrankheit Nummer eins. Dabei ist Burnout gar keine Krankheit. Im Diagnoseklassifikationskatalog der Weltgesundheitsorganisation WHO wird Burnout nicht als eigenständige Krankheit aufgeführt. Ist Burnout also nur eine Modeerscheinung?

Burnout beginnt ganz harmlos mit unspezifischen Symptomen wie Kopfschmerzen, Schwindel oder Benommenheit. Hinzu kommen später Verspannungen, Muskelbeschwerden und Schlaflosigkeit. Betroffene klagen auch über Herzbeschwerden, Rückenschmerzen und Problemen mit Magen und Verdauung. Die Liste der körperlichen Symptome ist lang. Am meisten leiden die Betroffenen aber psychisch. Sie fühlen sich schon mit kleinen Aufgaben überfordert, sind leicht reizbar und emotional labil. Sie verlieren mit der Zeit ihren Antrieb, laugen zusehends aus und verspüren am Ende eine überbordende innere Leere. Bis es so weit ist, vergehen oft Monate oder Jahre. Am Ende des Prozesses steht eine handfeste Erkrankung, die sogenannte Erschöpfungsdepression. Sie wird verursacht durch lange Phasen mit hoher körperlicher und seelischer Belastung. Egal, wie man es nennt. Burnout ist kein Phantom, sondern ein ernst zu nehmender Risikozustand.
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Ein Gedanke zu „Leschs Kosmos vom 23.02.2016 Burnout, Hysterie oder Epidemie?“

  1. Was Japanische Firmen in Japen mit ihren Mitarbeitern machen, downsitzing und so, bringt den Japanischen, meist männlichen Mitarbeiter vor die Hunde!!!!!!!!!!!!

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