Harald Lesch über unser Bildungssystem

Harald Lesch über unser Bildungssystem aus dem Interview die Welt in 100 Jahren.
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Prof. Dr. Harald Lesch – Wie ist unsere Milchstraße aufgebaut _________________________
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27 Gedanken zu „Harald Lesch über unser Bildungssystem“

  1. Bildung: Generation Halbwissen
    Dies ist eine Geschichte über den Rohstoff Bildung, den wir in diesem Land in Sonntagsreden gerne als unseren wichtigsten bezeichnen, um ihn dann montags wieder zu vergessen. Diese Geschichte könnte mit einem jener italienischen Städtenamen beginnen, die zum Synonym dieses Zustandes wurden – Pisa und Bologna. Oder mit einer der vielen Zahlen, die die Bildungsökonomen der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) regelmäßig veröffentlichen. Auf all das wird noch zurückzukommen sein.
    Doch diese Geschichte beginnt besser mit zwei Herren, die selbst erleben, wie mutwillig dieser Rohstoff verknappt wird.
    Da ist zum einen Benedikt Herles. Spross einer angesehenen Großbürgerfamilie, dem die Welt offenstand, der angesehene Hochschulen besuchte und bei einer der besten Beratungsfirmen der Welt anheuerte, um schließlich noch vor seinem 30. Geburtstag aus diesem Musterweg auszubrechen.
    Keine Debatte über den Zustand der Welt
    Statt der erhofften Debatten über den Zustand der Welt erlebte er Wirtschaftsprofessoren, die Formeln weit entfernt jeglicher Realität lehrten, und junge Berater, die „wie trainierte Affen vor den aufgeklappten Rechnern“ saßen. Er sagt heute, er habe Nachwuchskräfte erlebt, die „ihre eigene Beschränktheit für rational halten“.
    Wilhelm von Humboldt hat in seinem Bildungskonzept vorgesehen, den ganzen Menschen zu bilden: Verstand, Gefühl, Fantasie, die Beziehung des Ichs zur Welt und, vor allem, humanistische Bildung von der Ausbildung für Beruf oder Funktion in der Gesellschaft klar zu trennen: Erst wenn der Mensch ausreichende Allgemeinbildung erfahren hat, wird er für einen Beruf auf gesonderten Einrichtungen ausgebildet. Bildung sei eben mehr als Wissen (Wilhelm Voßkamp). Das alles ist nach von Humboldts Tod (1835) von der Walze des preußischen Bildungsbulldozzers des „aufgeklärten Absolutismus“ platt gewalzt worden. Dieses Land hat es mit zwei entsetzlichen Weltkatastrophen bezahlt und auch andere mit reingerissen. Schiller hat es um 1800 bereits geahnt: Mit dem heiseren Schrei nach Freiheit wird man den Gürtel der Scham zerreissen, schreibt er im „Spaziergang“. So ist es auch gekommen: Die Aufklärung ist hier im kalten Norden gründlich gescheitert (Klaus Peter Kraa – Dialektik der Aufklärung – Woran scheiterte sie? – erscheint demnächst im GRIN-Verlag, München). Und so müssen wir immer noch mit Schillers Frage, die er kurz vor seinem Tode gestellt hat, leben: Warum sind wir immer noch Barbaren?
    Und heute ist vor allem die Wirtschaft, die in dieser „Parteiendemokratie“, wie sie die Soziologen verschämt nennen, die Gesetzgebung vorbehaltlos bestimmt (Stichwort: Lobbyismus), gegen jede Reform des Bildungswesens aus der einfachen Erkenntnis: Dumm vermarktet sich besser.
    Der Satz, den Cicero vor 2000 Jahren in die Welt rief: Cultura autem animi philosophia est – wird heute so gelesen: Kultur sei Pflege der Geistlosigkeit.
    Ein hoffentlich noch friedfertiges Jahr 2017 allen Gläubigen und Ungläubigen.

  2. Kurz gesagt: Wir zerstören aktiv die Essenz, die es uns in erster Linie überhaupt ermöglicht hat so weit zu kommen. Für diejenigen die nicht drauf kommen… kreatives Denken.

  3. Und wozu sollte man die Dinge lernen die der Herr als Alternativen zu den theoretischen Naturwissenschaften vorgeschlagen hat? Ich sehe keinen Mehrwert dem dieses theoretische Wissen, welches zum allgemeinen Verständnis von jeglichen relevanten Realitäts- und dann übertragenen Zahlenanschauungen beiträgt, unterliegt. Es geht meiner Meinung nach um die Vermittlung von Prinzipien und Methoden welche man nachher auf den eigenen Interessensbereich überträgt, sofern man das Talent und Interesse dazu überhaupt mitbringt. Der Herr schlägt vor Schüler mit bis zu 3 Jahren mehr Detailwissen auszustatten ohne Rücksicht auf das was die Kinder wirklich Wissen wollen. Und das zum Wohle ihrer Kindheit? Selbst wenn man diese immense unwirtschaftlich außer Acht lässt, welche 1-4 Jahre staatliche Finanzierung (bzw. aus dem Volke) verursacht, klingt dies nach einer ganz und gar schrecklichen Idee.

  4. während meines abiturs habe ich alles über kurvendiskussion und vektoren gelernt (mathe und bio LK). leider ist die stochastik etwas zu kurz gekommen und in 6 wochen musste ich vorm abi alles dazu lernen. war auch ein g8 kind. mit den gleichen leute war ich dann im job zusammen gekommen und die haben dann tatsächlich bei 10% rabatt rechnung einen taschenrechner nehmen müssen.

    das ist ein plakatives beispiel für ein problem welches ein ergebnis dieser politik ist.

    jetzt bin ich über 30 und habe jahre nach meiner schulzeit erst viele dinge verstanden. mein interesse für teilchenphysik, astrophysik, sprachen, soziologische fragestellungen, philosophie und filmkunst ist erst dann so richtig ins rollen gekommen. ich freue mich jedes mal, wenn ich etwas neues lernen darf. und ich hoffe dass ich im hohen alter immer noch diesen drang verspüre weiter zu lernen. auch wenn ich mit diesen themen beruflich bisher nie in kontakt gekommen bin oder es eine notwenigkeit gab, sich damit auseinanderzusetzen.

  5. Das Schulsysthem ist nicht allein schuld daran, dass es immer mehr junge Menschen gibt, die nicht mehr schreiben und rechnen können. Verfolgen wir das Ganze doch mal von Anfang an.

    Zunächst kommt das Kind mit durchschnittlich 6 Jahren in die Grundschule. Es ist stolz darauf, schon zur Schule zu gehen und äußert sich in dem Sinne, dass es zur Schule gehen dürfe. Dann kommt irgendwann der Wendepunkt, dass aus dem "dürfe" ein "müsse" wird. Woran liegt das?

    Meines Erachtens sind dann zwei wesentliche Voraussetzungen für den Bildungserfolg verloren gegangen, nämlich die Neugierde und die Motivation. Die Neugierde ist eine starke Antriebskraft wenn man sie sich bewahren kann. Man muss Lust haben, Dinge und Zusammenhänge zu verstehen. Das muss aber auch von den Eltern gefördert werden. Insbesondere müssen Fragen des Kindes geduldet und möglichst sogar beantwortet werden. Stattdessen erlebt man viele Eltern, die von Fragen genervt sind und das Kind wegschicken und so dessen Neugierde sukzessiv abbauen.

    Im Unterricht geben sich Neugierde und Motivation anfänglich noch die Hand ; allerdings nicht mehr lange. Schnell erfährt man, was man alles lernen müsse, aber ohne Erklärung warum. Hier sind nämlich Pädagogen gefragt, die auch das Warum beantworten können. Dafür hat der Lehrer aber keine Zeit oder kein Interesse. Er muss ja den Lehrplan einhalten. Deshalb auch kein aufwändiger praktischer Unterricht, sondern alles nur in der Theorie und ohne realitätsbezogene Beispiele.

    Warum wird nur erklärt, wie man eine Fläche berechnet? Warum fragt man nicht statt dessen folgendermaßen: "Sie wollen zu hause ausziehen und brauchen für Ihre neue Wohnung Tapeten. Sie stehen im Bauhaus und es sind noch wenige Rollen Ihrer Lieblingstapete da. Auf jeder steht 10 x 0,60 m. Wie viele Rollen brauchen Sie und nehmen Sie mit, wenn Sie morgen nicht nachkaufen und auch keine zu viel gekauften zurückbringen können?"

    Jeder Schüler fragt sich permanent, wozu er d a s wohl brauche. Wenn er darauf eine plausible Antwort bekommt hat er auch die Motivation zu lernen

    Diese muss aber auch wieder von den Eltern unterstützt werden. Leider gibt es immer mehr frustrierte Mütter und Väter, die ihren Kindern einreden, dass es sowieso alles keinen Sinn hätte. Man gehöre ja doch zu den Verlierern und Junior schaffe das doch sowieso nicht.

    Im übrigen stellt sich die Frage, was man mit dieser Ausbildung solle, auch bei Abiturienten. Gerade in den letzten Jahren fragt man sich doch im Fach Mathematik, ob man jemals wieder damit zu tun haben werde, wenn man nicht gerade Astrophysiker werden wolle oder Wissenschaftsoffizier auf der Enterprise.

  6. Am besten kann man unser Schulsystem wohl mit einer Massenzucht vergleichen. Nur mit dem Unterschied das im einen Fleich und im anderen Arbeitsfleisch produziert wird. Was soll das? Fürchten sich die Mächtigen so davor das wir Denken lernen oder warum versuchen sie es an allen Ecken zu verhindern, machen ihnen denkende Menschen so eine Angst?

  7. Am besten kann man unser Schulsystem wohl mit einer Massenzucht vergleichen. Nur mit dem Unterschied das im einen Fleich und im anderen Arbeitsfleisch produziert wird. Was soll das? Fürchten sich die Mächtigen so davor das wir Denken lernen oder warum versuchen sie es an allen Ecken zu verhindern, machen ihnen denkende Menschen so eine Angst?

  8. Überakademisierung? WTF? Ich hätte nie gedacht, dass der Lesch so Bildungsfeindlich ist. Na gut, zurück ins Mittelalter, da gab's sogar schon vor dem 16. Lebensjahr Zwangsarbeit… und Glauben was einem gesagt wurde, das musste man sowieso!
    Jaja, jeden 16 Jährigen in die Zwangsarbeit schicken, "ARBEIT MACHT FREI", ist hier wohl die Parole! Der Propaganda -Jupp (Göbbels) wäre stolz auf dich!
    Traurig, aber das Lesch ein NAZI ist, hätte ich bis zu dem Video nicht gedacht

  9. Wie jetzt, man kann mit enen LKW auf den Spiralarmen fahren ?
    Ich kann mir gut vorstellen das man den gut angucken könnte wenn man stoned ist. Halu ??? Ich kriege Hallus wenn ich den zuhöre. Mein Gott wenn Außerirdische den Harald Lesch gucken, dann würden die uns sofort vernichten und das mit Recht soviel Dünschiss würden selbst Außerirdische nicht ertragen können.

  10. Harald Lesch Zitat: "Sehr dünn "NUR" einige hundert Lichtjahre" – Oh Gott was für ein Spinner, ich glaub ich schütte mir erstmal ein ein den kann man ja nur besoffen ertragen. Wie kann ein einziger Mensch nur so ein gequirlten Scheiß zusammen sabbeln.

  11. Wir sehen zwar nur einen Streifen der Milschstasse, wenn man aber alle Teileabschnitte, die von nördlichen bis südlichen Erdteilen gesehen werden zusammensetzt, ergibt sich nicht ein Streifen, sondern ein nahtloser Ring. Und dies allein beweist nämlich schon, dass das kopernikanische Modell falsch ist, Im Teilabschnitt der Milchstrasse, wo wir vom Rand aus sozusagen in Gegenrichtung des Milchstrassenzentrums aus der Galaxie hinausschauen, würden wir, da wir ja selber am Rand sein sollen, nicht mehr soviele Sterne sehen, die man noch als Milchstrasse wahrnehmen würde. Der Ring müsste also auf der Seite die dem "Galaxieszentrum" abgewandt ist, kaum zu sehen sein, ist er aber durchgehen. die Milchstrasse müsste mehr als ovale flache Scheibe zu sehen sein, nicht als Ring. Zudem müsste sich wegen der zwei verschienenen Winkel, den Winkel der Erdumlaufbahnekliptik und dem Winkel der Erdachse (Rotation) die Milchstrasse ständig etwas vom Himmelspol weg und wieder hin bewegen, je nach Jahreszeit, macht sie aber nicht. Jeder kann im Stellarium.org selber schauen, welch lückenlosen Ring, nicht Scheibe, die Milchstrasse bildet, es ist ein Band an der Himmelskugel des konkaven Weltmodels, und genauso mussten sie die Software bei Stellarium machen, um alles so nahtlos zeigen zu können wie es ist.

  12. @Bonzenpunk
    "Da war alles noch gut. Da hat Lesch noch keinen Kaffe gesucht und Stühle
    verrückt und auch keinen Sidekick (Benny ( würg ) ) gebraucht. Er
    fing auch nicht an einfach loszulachen oder 5cm vor die Kamera zu
    springen. Ach ja …."

    wie recht du hast.

  13. Das sind alles Lügen der links-grünen Diktaturen, die die Welt beherrschen, jeder vernünftige Mensch weiß, dass im Zentrum des Alls die Erde steht, die vom christlichen Gott geschaffen wurde!

  14. Ich fürchte da ist dem Herrn Lesch ein kleiner Lapsus unterlaufen. Die Kollision mit der Andromeda Galaxie wird nicht in 2 Millionen, sondern eher 4 Milliarden Jahren stattfinden. Aber als ob das einen Unterschied machen würde .. 😉

  15. Da war alles noch gut. Da hat Lesch noch keinen Kaffe gesucht und Stühle verrückt und auch keinen Sidekick (Benny ( *würg* ) ) gebraucht. Er fing auch nicht an einfach loszulachen oder 5cm vor die Kamera zu springen. Ach ja ….

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