Frag den Lesch – Und es gibt sie doch: Dunkle Materie [HD]

Wenn Dunkle Materie im Universum so verbreitet ist, müssten sich doch alle Himmelskörper an ihr reiben, so die scharfsinnige Überlegung eines Zuschauers.

Beeinflusst die Reibung der Himmelskörper Asteroiden auf ihrer Bahn? So die folgerichtige Frage eines Zuschauers.

Bei der Suche nach einer Antwort begibt sich Harald Lesch auf eine kosmische Reise: von den Ursprüngen der Asteroiden bis zur Erforschung der Eigenschaften von Dunkler Materie. Fast könnte man meinen, sie sei nur deshalb „erfunden“ worden, weil es messbare Effekte gibt, die man anders nicht erklären kann.

Doch Harald Lesch sammelt Beleg für Beleg: Es gibt sie! Und: Sie ist anders als die uns bekannte und sichtbare Materie. Und auch das mit der Reibung verhält sich ganz anders, als wir es von der sogenannten baryonischen Materie gewohnt sind.

Quelle: http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/kanaluebersicht/1901618
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17 Gedanken zu „Frag den Lesch – Und es gibt sie doch: Dunkle Materie [HD]“

  1. Peter Pohling, Und es gibt möglicher eine hellere, also nicht dunkle Erklärung der Beobachtungen.

    Harald Leschs Aussage: "Dunkle Materie, die es
    zweifellos gibt …" ist möglicherweise mit allergrößter Vorsicht zu
    genießen. Nicht, weil die hypothetischen DM-Partikel bisher nicht gefunden
    wurden. Vielmehr ist es ebenso gut möglich, dass unser heutiges Verständnis von
    Gravitation bei sehr schwachen Feldern leider noch arg in den Kinderschuhen
    stecken könnte. Deshalb werden wir uns sogar über die Dynamik des Sonnensystems
    im Bereich der Objekte der Oortschen Wolke eines Tages Gedanken machen müssen.
    Warum? Die Beobachtungstechnologien entwickeln sich in den letzten Jahrzehnten
    rasant, die Gravitationstheorie tritt dagegen fast auf der Stelle. Die
    Kosmologen tappen möglicherweise im Dunklen.

  2. Die erste Wahrheit besagt, daß unsere Vertrautheit mit der Welt, wie wir sie wahrnehmen, uns zu der Annahme verleitet, wir wären von Objekten umgeben, die an und für sich so existierten, wie wir sie wahrnähmen. Während es tatsächlich gar keine Objekte gibt, sondern nur ein Universum von Ausstrahlungen – von Emanationen des Seins.
    Um diese >Emanationen des Seins< zu erklären, muß zuerst über die drei nachfolgenden Begriffe gesprochen werden: das Bekannte, das Unbekannte und das Unerkennbare.
    ……
    Das Unbekannte ist etwas, das dem Menschen verborgen bleibt, womöglich verhüllt durch einen beängstigenden Kontext, das aber für den Menschen gleichwohl erreichbar ist. Das Unbekannte wird zu gegebener Zeit zu etwas Bekanntem. Das Unerkennbare dagegen ist das Unbeschreibliche, das Undenkbare, das Unergründliche. Es wird uns niemals bekannt sein, und doch ist es da, strahlend schön und erschreckend zugleich in seiner Unermesslichkeit. Frei nach C. C.

  3. Das hohe Ross, auf dass sich (Astro-)Physiker gemeinhin gegenüber Religionen setzen, kann ich mittlerweile nicht mehr so recht nachvollziehen. Wenn ich glaube, dass "dunkle Materie" (was für ein esoterischer Begriff das auch ist!) existieren muss, weil ja "etwas da sein muss", was die beobachteten Bewegungen der Galaxien verursacht, dann kann ich auch gleich dran glauben, dass mich nach dem Tod 96 Jungfrauen verwöhnen werden, denn irgendwas muss nach dem Tod ja auch sein. Das ist doch keine Argumentation! Die Himmelskörper reiben sich natürlich nicht an der "dunklen Materie", weil ich einfach definiere, dass diese "dunkle Materie" nicht elektromagnetisch wechselwirkt, sondern nur "gravitativ". Jaja — sonst wär's ja auch verdammt schlecht für meine Dunkle-Materie-Theorie. Der Astrophysiker auf den Spuren Pippi Langstrumpfs: "Ich mach mir die Welt wie sie mir gefällt".  Es scheint mir, dass dieser Zweig der Physik inzwischen jede Bodenhaftung verloren hat.

  4. Äh, ja, dunkle Materie.Was haben wir von der Erkenntnis? Nützt uns das was? Und wenn wir es nicht gewusst hätten? Wäre das schlimm?

  5. Wenn Dunkle Materie gravitativ wirkt und es 5x mehr DM als barionische Materie im Universum gibt, warum ist das Sonnensystem frei davon? Müssten sich nicht DM und BM miteinander vermengen, da sie sich ja wechselseitig anziehen? Müsste es dann nicht auch Materieansammlungen geich eines Planeten aus DM geben? Warum bildet die DM die Milchstrassen "Halos" und wird nicht wie normale Materie angezogen???

  6. Die Frage bei dunkler Materie ist ja eigentlich folgende.
    Wenn es nich baryonische Materie ist , was ist es dann ?

    Wenn baryonische Materie aus Quarks und Gluonen zusammengesetzt ist,
    muss es etwas anderes sein.
    Da fällt mir spontan eigentlich Photonen ein. Zwar nicht ganz weil diese ja strahlen.

  7. Es gibt ja auch Qi, kann man bisher auch nur am eigenen Körper erfahren und nicht offiziell nachweisen. Vllt. sind Qi und dunkle Materie ja auch identisch.

  8. Er sagt DM kann nicht abkühlen weil sie keine Strahlung abgibt, aber sie nimmt auch keine auf, welche Temperatur hat denn DM so? Reibung wird es auch nicht geben? Also wenn DM nur gravitativ wechselwirkt dann müsste sie doch auch klumpen und dann sollte es auch sowas wie schwarze Locher daraus geben. Und wenn es so viel davon gibt warum dann hier nicht, oder haben wir nur keine Chance das zu erfahren?
    Also ich will ja nicht meckern aber sämtliche Infos die er hier raus haut hat er auch schon vor Jahrzehnten bei Alpha Centauri raus gehauen.

  9. Und es gibt sie doch NICHT!
    Ich kann es nicht mehr hören – Sorry Herr Lesch. Dunkle Materie soll einerseits unsere Materie nicht beeinflussen, ja quasi sogar uns wechselwirkungsfrei durchdringen können, andererseits aber ein Schwerefeld generieren – dies ist ein Widerspruch. Auch der Verteilungquerschnitt einer Galaxis kann so nicht existieren, wenn dem so wäre würden entweder die äußeren Sterne aus der Galaxie gerießen werden oder aber die Galaxis würde die Dunkle Materie zu ihrem Zentrum hin ziehen, egal wie, es würde zu Wechselwirkungen kommen, die ja nicht existieren sollen, bzw. nur da draußén existieren dürfen um die Rotationsgeschwindigkeitsverteilung von Galaxien zu erklären. Nein wirklich, so gehts nicht, wenn A, dann auch B. Und selbst wenn, warum auch immer, die Wechselwirkung von dunkler Materie auf die unsere nur im Randbereich der Galaxie bestünde, warum ist sie dann im gesamten Randbereich konstant. Da müsste es ja der Theorie nach wiederum außen um die dunkle Materie, die ganz ganz tiefdunkle Materie sein usw.Ich weiß die Antwort ja auch nicht, bin eben kein Physiker, nicht jeder der etlichen Physiker da draußen muss die Theorie der dunklen Materie blind nachblabbern, eine Theorie, die schwer nachvollziebar und bis dato nicht bewiesen ist.

  10. sehr guter Clip, auch die Arbeit vom Kameramann gefällt mir. Nur dieses Bienenschwarm – Geräusch hätte man sich echt sparen können. Mit Geräuschen sollte bei dieser Serie insgesamt sparsamer umgegangen werden.

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