Frag den Lesch – Neue Materie fürs Universum? [HD]

Wenn doch überall im Weltall Materie fressende Schwarze Löcher ihr Unwesen treiben, müsste irgendwo und irgendwie immer wieder neue Materie entstehen, so die Überlegung von Zuschauern.

Die Idee: Es müssten „Weiße Löcher“ existieren, aus denen neue Materie quillt. Ansonsten wäre das Universum ja irgendwann leer, so die plausible Schlussfolgerung.

Und: Wenn sich das Universum ausdehnt – und nichts Neues entsteht – müsste die Materie sich im Laufe der Zeit so weit verteilen, dass man kaum mehr etwas davon sehen könnte. Harald Lesch klärt auf, was an der Vorstellung dran ist.

Das Erstaunliche: Obwohl sich das Universum immer schneller ausdehnt, wird sich Materie nicht gleichmäßig verteilen. Die Gravitation wirkt dem Auseinanderstreben entgegen. Ihr haben wir die Entstehung von Galaxien zu verdanken und müssen nicht fürchten, dass der Sternenhimmel einst völlig schwarz werden wird.

Quelle: http://www.zdf.de/ZDFmediathek#/kanaluebersicht/1901618
Video Rating: / 5

15 Gedanken zu „Frag den Lesch – Neue Materie fürs Universum? [HD]“

  1. Herr Professor eins verstehe nicht: aus einem Schwarzen Loch kommt nichts heraus, wie Sie sagen. Wieso kann man es dann sehen (nicht nur im sichtbaren Spektrum)?? Danke für Ihre Antwort.

  2. fällt mir gerade ein 😀 vielleicht gibt es aliens, diese leben allerdings in der dunklen materie und unsere materie hat dieselbe eigenschaft bei deren materie d.h wir sehen die nicht und die sehen uns nicht :D

  3. Hallo, Sie erwähnen in vielen Beiträgen das Schlagwort "Expansion des Universums, Ausbreitung der Raum- Zeit". Wird während der Expansion der Raum erst geschaffen? Expandiert das Universum nicht in einem bestehenden Raum? Wie soll das gehen und was ist hinter dem noch "nicht" existierenden Raum?
    Ich bin so frei und stelle an dieser Stelle gleich noch eine Frage eins andere Beitrages von Ihnen. Der Beitrag über Neutrinos, ihrer geringen Masse und ihrer evtl. Funktion der Bildung von Antimaterie. Wenn bei der Spaltung eines Atoms, solche Teilchen entstehen, kann es dann nicht sein, dass diese Teilchen, die durch Supernoven entstehen, uns und sogar unsere Erde problemlos durchdringen, doch von unserer Erde absorbiert werden, z.B. in Schwermetallen, wie Uran, welches diese Teilchen dann wieder freisetzt bei einer Fussion?
    Man müsste sich dann doch die Frage stellen, warum Uran in der Lage ist, unabhängig der spezifischen Dichte, Neutrinos zu absorbieren und unser Energieproblem auf der Erde wäre gelößt. Vielleicht hat Uran nur eine so hohe spezifische Dichte, eben weil es so viele Teilchen absorbieren kann?

  4. Wenn das Universum, so wie es immer heißt, expandiert dann frage ich mich schon längere Zeit warum der Abstand zwischen Erde und Mond nur in einem Jahr ca. 1cm beträgt und nicht mehr da die Expantion mit beinahe mit Lichtgeschwindigkeit verläuft. Eigentlich müßte es uns schon längst zerissen haben? Aber vielleicht liegt es auch daran dass die Planeten über die Millionen Jahre an Masse zunimmt weil es expantiert ja nicht nur der Raum sondern auch die festen Körper.

  5. Es ist warscheinlich, dass unser Universum sich ähnlich verhält wie ein Schwarzes Loch. Nämlich das wir in einem Holografischen Univerum sind und die Realmaterie sich an den Rändern befindet. Den Teilchen sind inerhalb unseres Universum vergrössert und es rauscht im Raum. Auch würde dies die Verschränkung von Teilchen erklären.

  6. Ach : Wir schwimmen halt nur in der Schüssel von Irgend Einem und der Rand ist halt die Hirnrinde…die Ausdehnung ist halt das Älterwerden oder auch nur der Puls und die Schwarzen Löcher sind halt Nervenbahn Knoten…und da Wir nur Grafik in 3D zuordnen können – sehen merken Wir nix von der 4-11D Verkoppelung die den Raum füllt..

  7. Man muss nicht bis an den Rand des Universums gehen. In der Quantenwelt entstehen neue Teilchen aus dem Nichts. Es gibt eine Vakuumenergie und durch die Expansion des Universums entsteht immer mehr Vakuum-Energie. Je größer das Universum wird desto mehr dunkle Energie entsteht, was man daran erkennt, dass sich das Universum beschleunigt ausdehnt! Wenn Energie aus dem Nichts entsteht, dann entsteht auch Materie aus dem Nichts E=mc2 Die Erkenntnis dass man durch schwarze Löcher nicht durchfliegen kann und sie zu keinem Wurmloch führen können habe ich schon vor 50 Jahren als Säugling gehabt. Sonst würden schwarze Löcher nicht schwerer werden können… wenn das was in sie reinfällt woanders wieder rauskommen würde…..

  8. Ich persönlich denke ja, dass das Universum unendlich groß ist – und zwar aus der Letztbegründung heraus. Wenn es nämlich einen Grund gibt, wieso Energie endlich sein MUSS, dann wäre aus meiner Sicht damit auch das Problem mit der Letztbegründung obsolet (denn dann kann etwas gedacht werden, das schon VOR dem Universum/Urknall bestimmt hat, welchen Energiegehalt dieses Universum haben DARF). Da Raum selbst eine Energie erfordert um zu sein (Äquivalent zur dunklen Energie), und diese dunkle Energie scheinbar bisher sogar zunimmt – und auch eben wegen dem Problem der Letztbegründung, sehe ich es so, dass das Universum unendlich groß ist. Ironischerweise muss also vielleicht sogar das Problem der Letztbegründung UNBEDINGT erfüllt sein (sprich es muss dieses Problem geben) DAMIT das Universum unendlich groß sein kann, und umgekehrt. Insofern glaube ich also, dass der Energiegehalt des Universums quasi wie eine makroskopisch physikalische Eigenschaft von vornherein unbestimmbar sein MUSS. Wäre sie bestimmbar , oder errechenbar, etc – dann wär das womöglich ein kausaler Widerspruch – nämlich, dass etwas VOR (zeitlicher Begriff) dem Universum (bzw vor der Zeit) existierte, das festlegt, welchen Energiegehalt das Universum haben soll. Ich denke, es gibt für das "Sein" grad aufgrund der Letztbegründung, keinen Grund, wieso es nicht unendlich sein darf – dafür hätts etwas geben müssen, was es davon abhält ; das ihm eine physikalisch kausale Schranke gibt, wieso es nicht unendlich sein darf – und dieses muss logischerweise vor der "Verwirklichung" der "Wirklichkeit" da gewesen sein (was seinerseits somit eine Wirklichkeit gewesen wäre (nämlich die, die bestimmt, wie Wirklichkeit zu sein hat)) – und das wäre ein Widerspruch – bzw der Münchhausen der sich an seinen eigenen Haaren ausm Sumpf zieht (so täte es die Wirklichkeit, bei dieser Forderung).
    Daher wie gesagt: ich denke es ist unendlich groß. Und falls es nicht unendlich groß ist, muss etwas da sein, das nicht mit der kausalen Wirklichkeit des Universums "verwandt" ist, und dennoch auf diese vor ihrer "Verwirklichung" einwirken konnte : zB ein Gott. Um den kausalen Widerspruch darin zu lösen: ich meine nicht dass Gott die Welt damit geschaffen hätte müssen, also nicht das das Universum durch Gott entstand, sondern MIT Gott entstand. Die Welt als Ebenbild Gottes. Insofern "Weil Gott wirklich ist, ist es die Welt". Dann könnte das Universum beliebig endlich oder unendlich sein (nämlich ganz so, wie Gott selbst sein wollte).
    Ohne Gott aber, denk ich, dass das Universum unendlich sein muss – um die Sache mit der Letztbegründung zu lösen.

  9. Vielleicht schafft's in diesen 10 hoch 60 Jahren eine Quantenfluktuation ein neues Universum entstehen zu lassen; im Prinzip hat man dann ja "unendlich" Zeit und damit "Unendlich" Möglichkeit/Chance dazu.

  10. min 3.34 xd herr lesch dafür mache ich ein dickes + hahah super weiter so.sie sind sehr modern und spannend danke.dabei habe ich in der schule physik gehasst weil der lehrer langweilig war .-. (groß und klein schreibung gewollt xd)

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.