Stringtheorie

Nikolaus Kopernikus rückt die Sonne ins Zentrum des Weltbildes. Tycho Brahe sammelt eifrig Daten und Johannes Kepler entdeckt darin fundamentale Gesetze. Schließlich erfindet der Brillenmacher Hanns Lipperhey das Fernrohr und öffnet damit ein Fenster ins Universum.
Video Rating: / 5

18 Gedanken zu „Stringtheorie“

  1. Ich schaue aus reinem Interesse an Kosmologie und dessen Geschichte. Habe keine Physik studiert und wenn es in mathematische Exkurse geht, stoße ich schnell an meine Grenzen xD Dennoch… hoch interessant, kurzweilig und durch die Hintergrundgeschichten spannend. Besonders bemerkenswert ist die Begeisterung, die Sie für diese Themen zeigen. Leider sind mir die Videos ein wenig zu kurz. Haben Sie trotzdem großen Dank für diese Arbeit!

  2. Vielen Dank für die (hoffentlich noch lange nicht abgeschlossene) Reihe.
    Eine Frage: Es tauchen häufig Werte zum Quadrat auf. Wieso?

    für links oder Literaturhinweise bin ich dankbar

  3. Schade, dass die Wissenschaft selbst von Wissenschaftlern immer nur aus einer eurozentrischen Sicht betrachtet wird. Ich sehe mir die Videos von "Urknall, Weltall und das Leben" sehr gerne an, dennoch sollten wissenschaftliche Errungenschaften anderer Völker nicht von einem guten Wissenschaftler – wie sie es sind – einfach ignoriert werden.

  4. Vielen Dank für diese Serie Herr Dr. Gassner! Begeistere ich mich doch sehr für diese Thematik. Ich hätte diesbezüglich ein paar Fragen, die mich schon lange Zeit sehr beschäftigen…wo kann ich Ihnen diese Fragen stellen? Ich hoffe sehr, Sie finden die Zeit dafür.

  5. Herr Gaßner, ich würde Ihnen gerne ein Versprechen abringen…. Bitte hören Sie, solange es Ihnen möglich ist, nie auf, uns hier auf youtube ihre SIcht auf die Dinge zu vermitteln. Ihre unvergleichliche Art ist bewundernswert und kaum jemand sonst vermag es wie Sie, die Begeisterung für die Inhalte mitzutransportieren.
    Vielen Dank für viele Stunden funkelnde Augen.

  6. Josef M. Gaßner
    Ich habe gesehen das Sie im bald im fernsehen auftreten auf RTL…Freu mich schon drauf 🙂 ich habe Sie sofort erkannt

  7. Meine Frage: Gelten das zweite und dritte Gesetz von Kepler für jeden Himmelskörper, der sich um einen Stern bewegt, oder ist das nur bei den Planeten in unserem Sonnensystem so? Gilt für Systeme wie Mond-Erde oder Pluto-Sonne (mit der komischen Bahn, die nicht in unserer Ekliptik liegt) das gleiche? Und gibt es eine plausible Erklärung dafür, dass die Gesetzmäßigkeiten gerade so sind und nicht anders? Warum sind es z.B. nicht die vierten Potenzen der Radien? Würde mich über eine Antwort freuen (auch über lediglich Verweise, wenn es zu viel Zeit kostet, dies hier zu erklären).

  8. Wenn man sich das überlegt: Johannes Kepler hat mit (wahrscheinlich) ungenauen und mit Augenmaß ermittelten Daten, ohne großes Vorwissen und 'belastet' von allerlei falschen Anschauungen zum Weltbild seine Himmelsmechanik formuliert und wir verwenden diese Gesetze heute noch. Ich finde das absolut famos! Welch einen Impakt eine solche Arbeit nach heutigen Maßstäben hätte.

  9. Wenn sie fertig sind sollten sie das alles als ein Video hochladen, denn das Video endet immer, wenn es gerade spannend wird. :(

  10. Schönes Video, vielen Dank Herr Dr. Gaßner!
    Zwei Ergänzungen:

    (1) Das geozentrische Weltbild, das Kopernikus widerlegte, geht bis auf Aristoteles zurück und wurde im 2. Jh. n. Chr. von Claudius Ptolemäus in geschlossener Systematik ausformuliert. Die römische Kirche ist hier also mitnichten der Bibel, die dieser Frage indifferent gegenübersteht, sondern heidnischen Denkern gefolgt.

    Dem geozentrischen Weltbild muss man zugute halten, dass es den Augenschein für sich hat; noch heute sprechen wir ganz selbstverständlich davon, dass die Sonne auf- und untergeht. Solange Mathematik und Technik als "künstliche" Augen fehlten, erschien die geozentrische Weltauffassung durchaus rationaler als die heliozentrische.

    (2) Ein kurzes Wort zu Giordano Bruno.

    In Konflikt mit der Kirche geriet er nicht, weil sein postuliertes Weltbild dem geozentrischen widersprach, sondern weil (Zitat aus Wiki) "seine pantheistischen Thesen von einer unendlichen materiellen Welt keinen Raum für ein Jenseits ließen, da zeitliche ANFANGSLOSIGKEIT des Universums eine Schöpfung und dessen ewiger Bestand ein Jüngstes Gericht ausschlossen".

    Hier ging es also um nichts weniger als den Kernbestand christlicher Glaubenswahrheiten, den Bruno offen infrage stellte – für damalige Zeiten ein absolutes Sakrileg, und Bruno wusste das selbstverständlich. Er hätte die Möglichkeit gehabt, durch eine öffentliche Widerrufung seiner Thesen mit dem Leben davonzukommen. Doch Bruno hielt unbeirrt daran fest, die Gottessohnschaft Christi sowie das Jüngste Gericht zu leugnen und die Viele-Welten-Theorie weiter zu verfechten.

    Am 17. Februar 1600 wurde Giordano Bruno auf dem Campo de’ Fiori in Rom verbrannt.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.